gewaltfreies Hundetraining, Hundetrainerin Wien, Hundepsychologie, Verhaltensberaterin
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A Dog's Soul stellt sich vor ...

Claudia Neumann

A Dog's Soul | Gründerin & Oberpfotenbeauftragte

Dipl. Hundepsychologin

Verhaltensberaterin

Hundetrainerin

Assistenzhundetrainerin i. A

ANUBIS aka NUBI (geb. 2023)

Fell-Assistenz

Calm-Department-Chefin

Wurst-Logistik-Leiterin

 

more Infos coming soon ...

 

SHIVA (2008-2019)

Ehrenpfote von A Dog's Soul

Schwanzwedel-Spezialistin

Chief Angel Officer

Meine Hündin "Shiva" (American Staffordshire Terrier) kam 2008 in mein Leben und war bis zum letzten Tag, meine beste Freundin und Seelenhündin, Wegbereiterin und Lehrmeisterin.

 

"... wild, mutig, für jeden Blödsinn zu haben, fröhlich, willensstark, sportlich, energiegeladen, grobmotorischer „Elefant im Porzellanladen“, faule Schnarchnase, liebevoll, fürsorglich, loyal und noch so vieles mehr."

"Seelenhunde hat sie jemand genannt - jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben,

die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen."

(Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz)

Der Weg zu A Dog's Soul ...

Gleich vorweg - das ist keine "Vorstellung" im herkömmlichen Sinn.

Es ist ein kurzer Rückblick in die Zeit, in der alles zu dem wurde, was bis heute ist.

 

„Shiva“, eine schwarz-weiße American Staffordshire Terrier Hündin sollte es sein. Die Entscheidung war also getroffen und so watschelte im Sommer 2008 der kleine, etwas rundliche Welpe über meine Türschwelle und dann die nächsten 11 Jahre mit mir gemeinsam durchs Leben.

Ein „typisches“ Amstaff Mädchen – wild, mutig, für jeden Blödsinn zu haben, fröhlich, willensstark, sportlich, energiegeladen, grobmotorischer „Elefant im Porzellanladen“, faule Schnarchnase, liebevoll, fürsorglich, loyal und noch so vieles mehr. Ein kleiner, stämmiger Wirbelwind. Nicht einen einzigen Tag habe ich mich nicht von ihr geliebt gefühlt (ok, in der Pubertät vielleicht das ein oder andere Mal).

Eigenschaften, die ich extrem schätzte und unendlich liebte. Aber es waren auch Eigenschaften, die zu Problemen führten, wenn man nicht damit umzugehen wusste. Und so kam es – wir machten schlechte Erfahrungen, kamen in unangenehme Situationen und ich nahm Ratschläge an, die es schlimmer machten. Immer öfter schlich sich Hilfslosigkeit in das Geschehen ein. Daraus wurde Wut und Ärger - auf sie, weil ich ihr Verhalten einfach nicht verstand, aber vor allem auf mich selbst, weil ich uns da nicht rausholen konnte. Ich war Anfang 20 und das Leben verlangte mir zu dem Zeitpunkt viel ab - stand ich gerade am Beginn meiner gesundheitlich herausforderndsten Jahre. Ich war dem Ganzen schlicht und ergreifend nicht gewachsen. So musste zuerst alles auseinanderbrechen, bevor ich beginnen konnte es neu zusammenzusetzen. An meinen dunkelsten Tagen war sie bei mir, aber trotz all unserer „Fehler“ liebten wir uns einfach immer.

Irgendwann hatte ich wieder Boden unter den Füßen und wusste (dank ihr), wo ich im Leben wirklich sein wollte und was ich unbedingt als erstes „richten“ musste. Ich wollte unbedingt lernen sie zu verstehen, dafür und mit ihr daran zu arbeiten. Uns damit zu helfen aus dieser Abwärtsspirale zu kommen. Und ich wusste, ich wollte in Zukunft auch anderen helfen zu verstehen. Hunde sind nur einen Bruchteil unseres Lebens an unserer Seite und deshalb ist gemeinsame Zeit (im Leben generell) ein sehr kostbares und immer in irgendeiner Form begrenztes Gut.

Ich lernte, wie wir zusammenarbeiten konnten, wir wuchsen daran und es wurde leichter. Aber irgendetwas stimmte nicht. Immer öfter fiel mir auf, dass sie „tollpatschiger“ wurde. Die Diagnose Kleinhirnatrophie traf mich wie ein Schlag. Ein Gendefekt, der in Schüben (wie häufig und stark nur bedingt beeinflussbar) das Kleinhirn und somit vor allem die Motorik schädigt.

Long story short – 6 weitere gemeinsame Jahre, in denen wir immer wieder neu lernten uns mit den Verschlechterungen zu arrangieren. Wir kämpften bis zum Schluss und an ihren dunkelsten Tagen war ich bei ihr. Bis ich entscheiden musste, dass unsere gemeinsame Zeit zu Ende war - mein Herz war zerschmettert.

 

Heute weiß ich genau, wie ich mir selbst und anderen helfen kann und was es braucht, um zu vertrauen. Ich wünschte ich hätte für meine Kleine von Anfang an sein können, was sie gebraucht hätte. Aber so läuft das Leben natürlich nicht – es ist so gelaufen, damit ich die Person werden konnte, die ich heute bin. Ein kurzes Leben, das bereits so viel Einfluss auf zig andere Leben hatte und auch in Zukunft haben wird.

 

– Ich bin, weil Du warst –

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© Claudia Neumann, A Dog's Soul e.U

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